Crafters meet Creatives

Aus der Kollaboration von Handwerk und Kultur- und Kreativwirtschaft gelingen Innovation und Wertschöpfung – für alle.

Das kreative Handwerk erbringt Wertschöpfung, pflegt traditionelle Bearbeitungstechniken und steht für Vielfalt innerhalb der handwerklichen Berufswelt. Durch innovative Gestaltung, neue Ideen und meisterliche Ausführung entstehen nachhaltige Produkte.

In Zeiten industrieller Massenfertigung ist die Sehnsucht nach Individualität und Hochwertigkeit größer denn je. In den europäischen Metropolen ist seit einigen Jahren eine deutliche Entwicklung zu einer „neuen Liebe zum alten Handwerk“ zu beobachten. Das Zukunftsinstitut hat „Urban Manufacturing“ unlängst gar als Megatrend prognostiziert.

Bereits bei UNCOVER 2016 haben wir mit der Veranstaltung „Design und Genuss“ bereits einen Fokus auf dieses Phänomen gesetzt. Ein Winzer, ein Slowfood-Bäcker, ein Craftbeer-Brauer und ein Kaffeeröster waren zu Gast, um die wertschöpfende Symbiose von Design und traditionellem Handwerk zu beleuchten und zu diskutieren.

Auf der anderen Seite entwickeln sich Museen, Galerien, Filmproduktionen, Studios, Bühnen und Theater zum immer bedeutenderen Kundensegment für Handwerksbetriebe. Denn die Kunst- und Kreativwirtschaft wächst und Handwerker profitieren von der florierenden Branche: als kreative Köpfe ebenso wie als geschickte Ideen-Umsetzer.

Im UNCOVER Werkraum „Crafters meet Creatives“ zeigen wir anhand von Praxisbeispielen, wie die Kultur- und Kreativwirtschaft und Handwerk zusammen arbeiten: bei Kleinserien, für neue Produkte, interessante Kampagnen, neue Geschäftsfelder oder Prozesse im Unternehmen. Dabei interessieren uns auch die räumlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, in denen Cocrafting gedeihen kann und erfahren über europäische Förderprogramme, die sich unmittelbar auf die Zusammenarbeit von Handwerk und Kultur- und Kreativwirtschaft beziehen.

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